Rebhuhnschutzprojekt - Biologische Schutzgemeinschaft - Vereinigung für Natur- und Umweltschutz zu Göttingen e. V.

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Rebhuhnschutzprojekt

Das Rebhuhnschutzprojekt der BSG und der Abteilung Naturschutzbiologie der Uni Göttingen lief schon immer in enger Kooperation dieser beiden Partner. Im Moment liegen die Aktivitäten formal mehr bei der Universität. Da es ein Gemeinschaftsprojekt bleibt, berichten wir hier weiter über die aktuellen Entwicklungen: Im Rahmen des EU-Interreg-Projektes PARTRIDGE werden in 5 Regionen Westeuropas 10 Demo-Gebiete zum Rebhuhnschutz eingerichtet und entsprechend aufgewertet. Außerdem gibt es 10 Referenzgebiete, die ohne Aufwertung bleiben. Diese Projektgebiete liegen in Schottland, England, Belgien, Niederlande - und vor den Toren Göttingens: die Feldmark Geismar/Diemarden und die Gemarkung Nesselröden sind die aufgewerteten Demo-Gebiete. Vielleicht sind Ihnen schon die großen Blühflächen bei Geismar aufgefallen. Sie umfassen ca. 25 Hektar und zusätzlich wurde für die meisten Brachflächen (11 Hektar) eine späte Mahd vereinbart, um sie nicht zur Rebhuhnfalle werden zu lassen. Damit sind ca. 7% der Agrarfläche von Geismar/Diemarden für Rebhühner, und weitere Arten der Feldflur aufgewertet. Einige Blühflächen wurden mit einheimischen Pflanzen (überwiegend Ruderalarten) angesät, um bessere Mitnahmeeffekte für die hiesigen Insekten zu erzielen. Ein Monitoringprogramm der Rebhühner, Brutvögel, Feldhasen und Biomasse Insekten beschreibt die Effekte der Maßnahmen auf die biologische Vielfalt. Wir erwarten einen deutlichen Anstieg der Rebhuhnzahlen.  

Am 11. August 2018 erschien in der ARD-Sendung "W wie Wissen" ein Beitrag über den Rebhuhnschutz in Göttingen. Diese Sendung können Sie noch in der ARD-Mediathek finden.


Unser Rebhuhnschutzprojekt betreibt eine externe Homepage (www.rebhuhnschutzprojekt.de).
Das Rebhuhnschutzprojekt der BSG ist am 24. Januar 2018 von der UN-Dekade für biologische Vielfalt ausgezeichnet worden. Seit 2004 bemühen sich, unter der Federführung von Eckhard Gottschalk und Werner Beeke, die vielen freiwilligen Helfer das Rebhuhn vor allem im Landkreis Göttingen zu retten. Dafür gab es nun eine wohl verdiente Anerkennung. Werner Beeke nahm den Preis in Berlin entgegen.

Lesen Sie dazu den Zeitungsartikel im Göttinger Tageblatt.


 
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